Fortbildungskalender

Anzeigezeitraum: 19.06.2018 bis 19.06.2018

Suche eingrenzen

«Juni 2018»
MoDiMiDoFrSaSo
123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930
  1. Pharmazeutische Beratung - Drei Themen an einem Tag

    1. Umgang mit dem Thema Angst im Apothekenalltag


    Ein Leben ohne Angst wünschen wir uns alle, es ist allerdings eine Illusion! Angst ist eine starke Emotion, die uns vor drohenden Gefahren schützt. Einen pathologischen Wert erlangt die Angst durch ein Zuviel oder Zuwenig, das entweder den Lebensalltag dominiert oder gefährliche Situationen verkennt. Angststörungen werden inzwischen so häufig diagnostiziert, dass Experten inzwischen von einem „Zeitalter der Angst“ sprechen. Insbesondere unter Stress kann sich Angst wunderbar entwickeln! Wer würde heute verneinen, dass unser aller Alltag diesbezüglich ein normales Maß längst überschritten hat!?


    Im Apothekenalltag taucht die Angst hinter Fassaden auf. Menschen leiden unter innerer Unruhe, Schlafstörungen oder sonstigen psychosomatischen Reaktionen. Eine Diagnose ist uns unmöglich und darf auch aus rechtlichen Gründen nicht gestellt werden. Es gilt, wachsam zu sein und sensibel zu fragen, damit die Patienten die richtigen Schritte einleiten können.


    In diesem Block


    • wird das Phänomen „Angst“ vorgestellt,


    • wird Angst im Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern betrachtet,


    • werden Phobien, generalisierte Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Panikattacken vorgestellt,


    • werden Arzneistoffe und deren sichere Beratung besprochen,


    • werden Möglichkeiten der Psychotherapie aufgezeigt.


    Abschließend steht der Patient mit seinen Ängsten rund um das Arzneimittel im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang runden kommunikative Aspekte diesen Vortrag ab.


    2. Noch gesund oder schon krank?


    Hierbei geht es um die Frage, welche Messungen, Risiko-Scores und Fragebögen im Apothekenalltag zum Einsatz kommen können. Viele Patienten führen inzwischen auch Eigenmessungen und Selbsttests durch, einige fragen auch nach der Bedeutung von Laborparametern. In der Apotheke können und dürfen wir einen Patienten nicht diagnostizieren, gleichwohl werden wirständig mit dieser Fragestellung konfrontiert.


    In unserem Gesundheitssystem werden Patienten behandelt, wenn sie bereits erkrankt sind. Unter Präventionsaspekten ist aber die Fragestellung interessant, welche Maßnahmen Kunden ergreifen können, wenn sie an der „Schwelle zur Erkrankung“ stehen. Welche sinnvollen Zusatzverkäufe können angeboten werden?


    In diesem Block werden


    • die von der BAK empfohlenen Messungen vorgestellt,


    • wichtige Laborparameter patientengerecht erklärt,


    • rechtliche Abgrenzungen vorgenommen,


    • weitere Messungen, Scores und Fragebögen im Apothekenalltag vorgestellt,


    • sinnvolle Zusatzverkäufe empfohlen.


    3. Der Säure-Basen-Haushalt


    Seit Jahren wird die Frage kontrovers diskutiert, ob unsere Ernährung und die damit verbundene Übersäuerung des Körpers für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind. Eigentlich ist die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes des menschlichen Körpers durch die Nutzung der körpereigenen Puffersysteme ausgeglichen. Es gibt allerdings Situationen, in denen der Organismus auf Reserve-Systeme ausweichen muss, das führt langfristig zu einer latenten Acidoseund somit zu Schädigungen in einzelnen Organbereichen.


    Kunden mit chronischer Übersäuerung erkennen und beraten ist immer wieder eine neue Herausforderung. Dafür bedarf es fundierter Kenntnisse im Bereich der Säure-Basen-Regulation.


    In diesem Block


    • werden der Säure-Basen-Haushalt und Einflussgrößen darauf vorgestellt,


    • wird die latente Acidose besprochen,


    • werden konkrete Ernährungsempfehlungen vorgestellt,


    • wird besprochen, wie zu Basenpräparaten aktiv beraten werden kann.

    Kategorie
    Seminar
    Termin
    19.06.2018, 09:00 bis 15:00 Uhr
    Ort
    Sächsische Landesärztekammer, Dresden
    Schützenhöhe 16
    01099 Dresden
    Ausreichend Plätze vorhanden
    Veranstalter
    Sächsische Landesapothekerkammer
    Frau Füßel (Tel. 0351/26393-202)
    Referent(en)
    Claudia Peuke
    Punkte
    6
    Zielgruppe
    Apotheker und Nichtapprobierte
    Teilnahmegebühr
    40,00 €
    Anmelden
  2. Basisfortbildung Diabetes mellitus für Apotheker, PI und PTA

    Für alle Apotheker, die bisher nicht an der 36-stündigen zertifizierten Fortbildung „PharmazeutischeBetreuung von Diabetes-Patienten“ teilgenommen haben, sowie für alle Nichtapprobierten bieten wir eine Tagesfortbildung an, die in komprimierter Form Informationen zur aktuellen Pharmakotherapie und Beratungshinweise bei Diabetes mellitus vermittelt und die gängigen Messmethoden und Geräte zur Versorgung des Diabetikers herstellerunabhängig vorstellt. Die Veranstaltung entspricht den Curricula „Basisfortbildung Diabetes mellitus für Approbierte/nicht approbiertes pharmazeutisches Personal“ von Deutscher Diabetes-Gesellschaft und Bundesapothekerkammer. Damit ist sie auch als Qualifikationsnachweis für die Dienstleistungsvereinbarungzwischen DAV und BARMER „Qualitätscheck der Blutzuckerselbstmessung von Versicherten“geeignet.


    Programm:


    10.00 – 13.15 Uhr Pharmakotherapie bei Diabetes mellitus


    14.00 – 17.15 Uhr Gerätekunde/Messmethoden


    (Spritzen und Injektionshilfen zur Insulinapplikation; Blutzuckermessgeräte,Teststreifen, Stechhilfen; Albuminurie- und Mikroalbuminurie-Bestimmung)

    Kategorie
    Seminar
    Termin
    19.06.2018, 10:00 bis 17:15 Uhr
    Ort
    Best Western Amedia Zwickau, Zwickau
    Olzmannstr. 57
    08060 Zwickau
    Ausgebucht/Warteliste
    Veranstalter
    Sächsische Landesapothekerkammer
    Frau Füßel (Tel. 0351/26393-202)
    Referent(en)
    Doreen Turba
    Punkte
    8
    Zielgruppe
    Apotheker und Nichtapprobierte
    Teilnahmegebühr
    50,00 €
    Anmelden

Oben