Corona-Information Nr. 305 12.09.2022

Berücksichtigung der Impfempfehlungen nach Sächsischer und Ständiger Impfkommission
Zertifikatserstellung für angepasste Impfstoffe noch nicht möglich

Berücksichtigung der Impfempfehlungen nach Sächsischer und Ständiger Impfkommission

Die Geschäftsstellen von SLAK und SAV haben Anfragen von gegen Covid 19 impfenden Apotheken erreicht, in welchem Umfang bei der Vorbereitung und Durchführung der Impfung die Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission (SIKO) sowie der Ständigen Impfkommission (STIKO) differenziert bewertet werden müssen. Dazu weisen wir auf Folgendes hin:

Als einziges Bundesland verfügt der Freistaat Sachsen über eine eigene Impfkommission, die SIKO. Unterschiede zwischen den Empfehlungen der STIKO und SIKO sind möglich und bereits vorgekommen. Auf diese Unterschiede wird in den durch uns versandten Impfinformationen der ABDA nicht hingewiesen. Trotzdem sind für impfende Personen in Sachsen zunächst die Empfehlungen der SIKO zu beachten.

Die SIKO-Empfehlungen werden auf der Homepage der Sächsischen Landesärztekammer (SLÄK) veröffentlicht (https://slaek.de/index.php).

Darüber hinaus empfehlen wir impfenden Apotheken, sich mit einer E-Mail an die Adresse corona@slaek.de für die Impfnews der SLÄK anzumelden. Auf diesem Weg wird auch fortlaufend über die SIKO-Empfehlungen informiert. Mit der SLÄK ist abgestimmt, dass unter dieser E-Mail-Adresse auch fachliche Fragen von impfenden Apotheken zu den SIKO-Empfehlungen gestellt werden können. Diese Fragen werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden beantwortet.

 

Zertifikatserstellung für angepasste Impfstoffe noch nicht möglich

Mit der ersten Auslieferung der COVID-19-Impfstoffe:

  • COVID-19 Vaccine Valneva,
  • Comirnaty® Original/Omicron BA.1 (15/15 µg)/Dosis Injektionsdispersion von BioNTech/Pfizer und
  • Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.1 (50 µg/50 µg)/ml Injektionsdispersion von Moderna

wird erwartet, dass diese zeitnah verimpft werden. Gemäß § 1 Abs. 2 Coronavirus-Impfverordnung haben die geimpften Personen einen Anspruch auf Ausstellung eines digitalen COVID-19-Impfzertifikats. Bislang fehlen für die Erstellung der digitalen COVID-19-Impfzertifikate über Impfungen mit den betreffenden Impfstoffen noch die technischen Spezifikationen und Datensätze der Europäischen Union. Eine Bekanntgabe wird zur Mitte des Monats erwartet.

Somit bleibt vorerst auch unklar, ob die neuen bivalenten COVID-19-Impfstoffe einer neuen Produktkodierung bedürfen oder diese unter den bestehenden Produktbezeichnungen „Comirnaty“ bzw. „Spikevax“ zertifiziert werden können.

Folglich ist derzeit eine Ausstellung von digitalen COVID-19-Impfzertifikaten der EU über Impfungen mit den drei neuen Impfstoffen nicht möglich. Wir werden Sie informieren, sobald uns neue Erkenntnisse vorliegen.

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