Corona-Information Nr. 333 20.01.2023

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen
COVID-19-Arzneimittel: Änderung der Allgemeinverfügung




 

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

Am Dienstag, den 24. Januar 2023, bis spätestens 18.00 Uhr, müssen die Apotheken die COVID-19-Impfstoffe für die 5. KW (30. Januar bis 3. Februar 2023) bestellen. Gegenüber den Vorwochen ergeben sich keine Änderungen hinsichtlich der Höchstbestellmengen. Der pharmazeutische Großhandel liefert die bestellten Impfstoffe mit dem dazugehörigen Impfzubehör regelhaft in der darauffolgenden Woche ab Montag, den 30. Januar 2023, aus.

 

 

COVID-19-Arzneimittel: Änderung der Allgemeinverfügung

Bislang konnten Apotheken das vom Bund zentral beschaffte Arzneimittel Paxlovid® in unbegrenzter Höhe bevorraten. Mit der Neufassung der Allgemeinverfügung zum Bezug und zur Anwendung monoklonaler Antikörper und zum Bezug und zur Abgabe antiviraler, oral einzunehmender Arzneimittel gegen COVID-19, die am 18. Januar 2023 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, wird diese Regelung abgeändert.

Seit 19. Januar 2023 können Apotheken nur noch bis zu 20 Therapieeinheiten Paxlovid®, krankenhausversorgende Apotheken und Krankenhausapotheken bis zu 50 Therapieeinheiten bevorraten. Bereits vor dem Inkrafttreten der Neufassung ausgelieferte Therapieeinheiten dürfen weiterhin bevorratet werden.

Hausärzte haben weiterhin die Möglichkeit, bis zu fünf Packungen Paxlovid® in ihrer Praxis vorrätig zu halten und an Patienten im Bedarfsfall direkt abzugeben. Darüber hinaus können auch vollstationäre Pflegeeinrichtungen künftig bewohnerzahlabhängig bis zu fünf bzw. zehn Packungen Paxlovid® ohne Verschreibung direkt von der die Einrichtung in der Regel versorgenden Apotheke beziehen und bevorraten. Die Abgabe an die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen erfolgt nach ärztlicher Verschreibung.

Je zentral beschafftem Arzneimittel Lagevrio®, als nicht zugelassenes zentral beschafftes Arzneimittel, dürfen Apotheken bis zu zwei Therapieeinheiten bevorraten, Krankenhausapotheken und krankenhausversorgende Apotheken bis zu fünf Therapieeinheiten.

Die Begrenzung ist durch konkrete Verdachtsfälle auf missbräuchliche Bestellungen zum Zwecke des Handeltreibens bzw. eines Exports begründet. Wie in Corona-Information Nr. 331 vom 13. Januar 2023 bereits dargelegt, sind derartige Handlungen unzulässig und werden strafrechtlich verfolgt.

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