Corona-Information Nr. 253 11.01.2022

Im EU-Amtsblatt wurden zwei Rechtsakte der EU-Kommission veröffentlicht, mit denen Änderungen bezüglich des Inhalts und der Geltungsdauer von digitalen Impfzertifikaten vorgenommen werden:

  • Die Delegierte Verordnung (EU) 2021/2288 führt einen europaweit einheitlichen Anerkennungszeitraum für Impfzertifikate ein, mit denen der Abschluss der ersten Impfserie bestätigt wird. Hierfür wird kein neues Datenfeld in den Zertifikaten vorgesehen. Vielmehr sollen auf der Ebene der Überprüfung durch mobile Anwendungen entsprechende Fehlermeldungen („Zertifikat abgelaufen“) erscheinen, sofern seit Verabreichung der letzten Impfdosis mehr als 270 Tage vergangen sind.

Eine Begrenzung des Anerkennungszeitraums für Impfzertifikate über Auffrischungsimpfungen ist gegenwärtig nicht vorgesehen. Diese Delegierte Verordnung ist bereits in Kraft getreten, sie gilt ab dem 1. Februar 2022.

  • Mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2021/2301 konkretisiert die Kommission die Spezifikationen für die Ausweisung von Auffrischungsimpfungen in digitalen Zertifikaten. Hiermit soll die Unterscheidbarkeit zwischen Zertifikaten über den Abschluss der ersten Impfserie und Zertifikaten über Auffrischungsimpfungen sichergestellt werden, um die Umsetzung der o. g. Delegierten Verordnung zu ermöglichen. Auch dieser Durchführungsbeschluss ist bereits in Kraft getreten und von den Mitgliedsstaaten bis zum 1. Februar umzusetzen.

Sobald uns nähere Informationen zur praktischen Umsetzung der beiden Rechtsakte vorliegen, werden wir Ihnen diese umgehend zur Verfügung stellen.

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