Corona-Information Nr. 206 27.09.2021

Corona-Impfstoffversorgung
Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung mit Corona-Impfstoffen
Erleichterungen zur Eindämmung des Coronavirus




Corona-Impfstoffversorgung


Vorerst keine Umstellung auf separate Bestellung und Lieferung des Impfzubehörs

Wir hatten Sie informiert, dass für die COVID-19-Impfstoffe, die am 4. Oktober 2021 ausgeliefert werden (40. KW), das Impfzubehör nicht mehr vialbezogen mitgeliefert wird. Vielmehr müssten sich die Arztpraxen rechtzeitig mit Impfzubehör bevorraten. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat den DAV kurzfristig darüber informiert, dass die für die 40. KW geplante Umstellung der Lieferung des Impfzubehörs voraussichtlich auf Ende Oktober 2021 verschoben wird. Somit wird mit der Auslieferung der COVID-19-Impfstoffe am 4. Oktober 2021 (40. KW) wie gehabt das Impfzubehör vialbezogen mitgeliefert. Dies gilt unabhängig davon, ob Arztpraxen COVID-19-Impfstoffe mit oder ohne Zubehör bestellt haben.

Das notwendige Zubehör ist der aktualisierten, zwischen KBV, PHAGRO und ABDA abgestimmten Übersicht zu entnehmen. Die Übersicht finden Sie in der Anlage.


Auslieferung von Spikevax® (Moderna) wie geplant (mit Impfzubehör)

Bestellungen der Arztpraxen über Spikevax® (Moderna), der bislang nur in Impfzentren verimpft wurde, werden somit ebenfalls mit vialbezogenem Impfzubehör beliefert.



Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung mit Corona-Impfstoffen

Am 17. September 2021 wurde die neue Allgemeinverfügung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 veröffentlicht. Mit dieser wurden die Modalitäten der Bestellungen und Abgaben der COVID-19-Impfstoffe weiterentwickelt und an die Regelungen der Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung vom 30. August 2021 angepasst.

Bei der Belieferung der zuständigen Stellen der Länder, insbesondere der Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der von ihnen beauftragten Dritten, ist von diesen spätestens mit der ersten Bestellung der Nachweis über den Zugang zum Digitalen Impfquoten-Monitoring (§ 14 IfSG, § 4 Coronavirus-ImpfVO) zu erbringen.

Entsprechendes gilt bei der Abgabe von Corona-Impfstoffen an die von den Ländern oder in deren Auftrag eingerichteten Impfzentren oder mobilen Impfteams.

Es soll bei Apotheken bestellt werden, die in räumlicher Nähe zur Impfstelle oder in dem Aktionsradius der mobilen Impfteams liegen. Ausnahmen sind allerdings möglich für Bestellungen bei Apotheken, die die Transportvorgaben der Impfstoffe vollumfänglichen er-füllen können. Bei der Auswahl sollen Gleichbehandlungs- und Nichtdiskriminierungsgrundsätze beachtet werden und nach Möglichkeit eine Bestellung auch bei verschiedenen gleichgestellten Apotheken erfolgen oder im Wechsel bei diesen bestellt werden.

Die Belieferung von Krankenhäusern darf nur durch Apotheken erfolgen, die deren Krankenhausapotheke oder krankenhausversorgende Apotheke sind. Auch Krankenhäuser haben spätestens bei der ersten Bestellung den Nachweis über den Zugang zum Digitalen Impfquoten-Monitoring zu erbringen.



Erleichterungen zur Eindämmung des Coronavirus

Der GKV-Spitzenverband hat seine Empfehlungen zur Versorgung mit Hilfsmitteln bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Die Empfehlungen waren zuletzt bis zum 30. September 2021 befristet. Inhaltlich haben sich die Empfehlungen nicht geändert. Die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur vereinfachten Hilfsmittelversorgung finden Sie auf der SAV-Webseite.

 

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