Corona-Information Nr. 179 19.07.2021

Corona-Impfstoffbestellung in der 29. KW
Änderung der Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19
Aktualisierung des Dokumentes „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“




Corona-Impfstoffbestellung in der 29. KW

Bestellung für Vertrags- und Privatarztpraxen für die 31. KW bis spätestens Dienstag, 20. Juli 2021, 15.00 Uhr

Nach Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit werden für die 31. KW (2. bis 6. August 2021) die COVID-19-Impfstoffe

·         Comirnaty®,

·         Vaxzevria® und

·         COVID-19-Impfstoff Janssen®

zur Verfügung stehen. Es werden keine Höchstbestellmengen für Erstimpfungen mit Comirnaty® bzw. Vaxzevria® empfohlen. Ebenso gibt es wie gehabt keine Obergrenze für Bestellungen für Zweitimpfungen.

Je nachdem, wie viele Impfstoffdosen für Zweitimpfungen bestellt werden, kann es zu Kürzungen bei den Bestellungen für Erstimpfungen und bei COVID-19-Impfstoff Janssen® kommen. Entgegen der bisherigen Vorgehensweise ist zukünftig bei Vertrags- und Privatärzt*innen in diesen Fällen nicht mehr proportional zu kürzen. Wird vom Großhandel die bestellte Impfstoffmenge nicht vollumfänglich geliefert, sind zunächst ärztliche Bestellungen über große Impfstoffmengen zu kürzen.

Der Großhandel wird die Apotheken am Dienstag, 27. Juli 2021, über die Liefermenge für die Vertrags- und Privatarztpraxen für die 31. KW informieren, sodass diese noch am selben Tag darüber unterrichtet werden können.

Die o. g. Informationen für die Bestellung für die 31. KW sind auch unter www.abda.de unter „Informationen zum Coronavirus“ im Dokument „Aktuelle Hinweise zur Versorgung der Vertrags- und Privatärzte mit COVID-19-Impfstoffen (KW 29/31)“ zu finden.

 

Bestellung für Betriebsärzt*innen für die 31. KW am Mittwoch, 21. Juli 2021, 12.00 bis 15.00 Uhr

Für die Betriebsärzt*innen steht für die 31. KW nur Comirnaty® zur Verfügung. Es wird keine Höchstbestellmengen geben. Abhängig von der Zahl der Zweitimpfungen kann es jedoch sein, dass weniger Dosen für Erstimpfungen geliefert werden als bestellt worden sind.

Die entsprechende Information für die Liefermengen für die Betriebsärzt*innen erfolgt am Mittwoch, 28. Juli 2021.

Die o. g. Informationen für die Bestellung für die 31. KW sind auch unter www.abda.de unter „Informationen zum Coronavirus“ im Dokument „Aktuelle Hinweise zur Versorgung der Betriebsärzt*innen mit COVID-19-Impfstoffen (KW 29/31)“ zu finden.

 

Impfzubehör

Ab der kommenden Woche (26. bis 30. Juli 2021) wird das Impfzubehör zu den bestellten COVID-19-Impfstoffen nur noch mit einem 10-prozentigen Puffer ausgeliefert. Der Grund dafür ist, dass mittlerweile in den Arztpraxen ein ausreichender Vorrat an Spritzen und Kanülen vorhanden ist.

 

Änderung der Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19

Mit der Anpassung der Allgemeinverfügung wurden die Modalitäten der Bestellungen und Abgaben der COVID-19-Impfstoffe flexibilisiert.

Dazu wird unter bestimmten Voraussetzungen die horizontale Verteilung innerhalb einer Vertriebsstufe erlaubt. Wenn die Apotheke von dieser Flexibilisierung Gebrauch macht und COVID-19-Impfstoffe abgibt, die ein/e Vertrags-, Privat- oder Betriebsarzt/-ärztin bei der Apotheke bestellt, dann aber nicht abgenommen hat, bedarf es in diesen Fällen keiner erneuten Verordnung durch die abnehmende Einrichtung. Die Abrechnung erfolgt über das vom Arzt/von der Ärztin ursprünglich ausgestellte Rezept.

Um einen unnötigen Verwurf der COVID-19-Impfstoffe zu vermeiden, ist es den Apotheken gestattet, COVID-19-Impfstoffe mit Zubehör auch an Arztpraxen und Betriebsärzt*innen (Leistungserbringer im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis 4 CoronaImpfV) abzugeben, die bei ihnen nicht oder nicht in entsprechendem Umfang bestellt haben, sofern die Abgabe die Erfüllung ihrer übrigen Abgabeverpflichtungen nicht beeinträchtigt.

Weiterhin sind Apotheken berechtigt, COVID-19-Impfstoffe an Impfzentren abzugeben. In diesem Fall muss das Impfzubehör nicht mit abgegeben werden.

Bei der Abgabe an eine privatärztliche Praxis sind vor der ersten Abgabe die Nachweise nach Ziffer 3.2 entsprechend vorzulegen. Diese sind eine von der zuständigen Landesärztekammer ausgestellte Bescheinigung über die Tätigkeit als Privatarzt oder Privatärztin sowie eine Bescheinigung des Verbandes der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e. V. über ihre Registrierung im elektronischen Meldesystem des Verbandes.

Achtung: COVID-19-Impfstoffe, die bereits an Arztpraxen oder Betriebsärzt*innen ausgeliefert wurden, dürfen die Apotheken auch weiterhin nicht zurücknehmen.

Die Allgemeinverfügung ermöglicht den Ärzten jedoch die Weitergabe des Impfstoffs ‒ sofern sie ihn nicht selbst verimpfen können ‒ an andere impfbereite und in räumlicher Nähe liegende Arztpraxen, Betriebsärzt*innen und auch an Impfzentren.

Betriebsärzt*innen dürfen, wenn sie im Sinne der flexiblen Verteilung COVID-19-Impfstoffe auch aus anderen Apotheken beziehen können, an einem Ort („Impfstelle“) die aus verschiedenen Apotheken gelieferten COVID-19-Impfstoffe verimpfen.

Bei der Abgabe der Impfstoffe muss die Apotheke jedoch - wie bislang schon ‒ eine Begleitdokumentation führen, d. h. der/die Arzt/Ärztin bzw. das Impfzentrum muss den Erhalt der Impfstoffe bestätigen. Diese Dokumentation sollte die Apotheke unbedingt aufbewahren.

 

Aktualisierung des Dokumentes „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“

Das Dokument „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“ wurde aktualisiert, aufgenommen wurden u. a. der geänderte Bestellrhythmus für die Vertrags- und Privatärzt*innen sowie der geänderte Rückmeldetag des Großhandels über die lieferbare Impfstoffmenge. Berücksichtigt wurde ebenfalls die durch die Allgemeinverfügung vom 15. Juli 2021 geschaffene Flexibilisierung bei der Impfstoffverteilung zwischen einer Vertriebsstufe.

Das Dokument steht unter www.abda.de unter „Informationen zum Coronavirus“ zur Verfügung.

 

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