Corona-Information Nr. 132 26.04.2021

Kurzfristige Änderung der Bestellung der COVID-19-Impfstoffe bis 27. April 2021, 12.00 Uhr, für die KW 18 (3. bis 7. Mai 2021) + Testangebot Arbeitgeber

Für die Impfstoffbestellung bis spätestens 27. April 2021 für KW 18 (3. bis 7. Mai 2021) gibt es kurzfristig Änderungen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat mitgeteilt, dass für diese Woche für die niedergelassenen Ärzte nur zwei COVID-19-Impfstoffe zur Verfügung stehen werden ‒ Comirnaty® (BioNTech) und COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca, jedoch kein COVID-19-Impfstoff von Janssen.

Ursprünglich sollten in KW 18 etwa 1,6 Mio. Dosen Comirnaty® (BioNTech), voraussichtlich etwa 1 Mio. COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca und erstmalig etwa 400.000 Dosen COVID-19-Impfstoff Janssen (Johnson & Johnson) ausgeliefert werden. Wir hatten am vergangenen Freitag darüber informiert. Nunmehr werden in KW 18 unverändert etwa 1,6 Mio. Dosen Comirnaty® (BioNTech) sowie (neu) etwa 1,4 Mio. Dosen COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca, d. h. unverändert insgesamt etwa 3 Mio. Dosen Impfstoff geliefert werden. Der COVID-19-Impfstoff Janssen wird nicht zur Verfügung stehen.

Keine Änderung der maximalen Bestellmengen für Comirnaty® und COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca

Die KBV empfiehlt den Ärzten unverändert folgende maximale Bestellmengen:

  • 36 Dosen (6 Vials) Comirnaty® (BioNTech),
  • 50 Dosen (5 Vials) COVID-19-Impfstoff (AstraZeneca)

Die Bestellung nur eines Impfstoffes erhöht die Liefermenge für diesen Impfstoff nicht.

Keine Veränderung der Mindestliefermenge

Es soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt ‒ wie gehabt ‒ mindestens 18 bis 24 Dosen Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und mindestens zehn Dosen von AstraZeneca erhält. Die Bestellung erfolgt auf dem Formular Muster 16 impfstoffspezifisch. Die Ärzte geben somit neben der Anzahl der Dosen auch den Namen des Impfstoffes an.

Änderung bereits erfolgter Bestellungen möglich

Ärzte, die ihre Bestellung für die Woche vom 3. bis 7. Mai 2021 bereits bei ihrer Apotheke aufgegeben haben und ändern wollen, können bei dieser ein neues Formular Muster 16 einreichen. Die Ärzte sollen die Änderung auf dem Formular Muster 16 kenntlich machen, z. B. „Austausch gegen das Rezept vom XX. April 2021“. Dies sollte in Rücksprache mit dem Apotheker erfolgen.

Für Ärzte, die ihre Bestellung nicht ändern, bleibt die Bestellmenge für die COVID-19-Impfstoffe von BioNTech und AstraZeneca bestehen. Die Bestellung des COVID-19-Impfstoffs Janssen entfällt ersatzlos.

Auslieferung

Die Auslieferung des Impfstoffs Comirnaty® von BioNTech erfolgt in gewohnter Weise am Montag, dem 3. Mai 2021. Der COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca wird nun voraussichtlich – entgegen anderslautender Information vom vergangenen Freitag - ebenfalls am Montag, 3 Mai 2021, ausgeliefert werden.


Aktualisierung der Dokumente für die Bestellung der COVID-19-Impfstoffe in der KW 17 für die KW 18

Die folgenden Dokumente und Arbeitshilfen wurden an die aktuelle Bestell- und Verteilsituation angepasst, so dass die Informationen für die Bestellung am Dienstag, 27. April 2021, auf dem aktuellen Stand sind.

  • „Lieferung COVID-19-Impfstoffe an die niedergelassenen Vertragsärzte“
  • „SOP Bestellung der COVID-19-Impfstoffe beim pharmazeutischen Großhandel in KW 17 für die Impfungen in KW 18“

Die Dokumente finden Sie im Downloadbereich und auf www.abda.de im internen Bereich unter „Informationen zum Coronavirus“.


Veröffentlichung des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes und der Dritten Änderungsverordnung zur Corona-Arbeitsschutzverordnung

Nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates wurde das vom Bundestag beschlossene Vierte Bevölkerungsschutzgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am Freitag, 23. April 2021 in Kraft getreten. Der Bundestag hat einige Details der Regelungen zur „Notbremse“ überarbeitet, welche sich unter anderem auf die Regelungen zum Homeoffice beziehen.

Begleitend zu diesem Gesetz wurde die Corona-Arbeitsschutzverordnung geändert. Die bislang dort verankerten Vorgaben zum Homeoffice werden angesichts der nunmehr gesetzlichen Regelung im IfSG gestrichen. Weiterhin werden Arbeitgeber nun generell verpflichtet, ihren in Präsenz tätigen Mitarbeitern zweimal wöchentlich einen Test anzubieten (also nicht mehr nur für besonders exponierte Mitarbeiter). Die Aufbewahrungsfrist für Beschaffungsnachweise wird generell auf den 30. Juni 2021 festgelegt (bislang: vier Wochen); dies dient einer besseren Überprüfbarkeit durch die Behörden.

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