Heiß oder kalt – Erkältungstees richtig zubereiten

Dresden (SLAK, 06.10.2003): 

Eine Erkältung ist ein klassischer Fall für die Selbstmedikation. Durchschnittlich dreimal pro Jahr leidet jeder Erwachsene darunter. „Im Herbst häufen sich die Erkältungskrankheiten“, verweist Apothekerin Brigitte Keil auf die Statistik und ergänzt: „Husten und Schnupfen lassen sich auch ohne Chemie kurieren“. Geht die Erkältung mit hohem Fieber oder starken Beschwerden einher, sollte der Arzt aufgesucht werden. Ansonsten sind gegen Schnupfen und seine Folgen viele natürliche Heilkräuter gewachsen. So fertigen die Apotheker auf Kundenwunsch individuelle Tees und Teemischungen zur Linderung von Erkältungsbeschwerden an. „Als Erkältungstee bewährt sich eine Mischung aus Linde, Melisse, Weidenrinde und Kamille. Mit heißem Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen und 2 bis 3 mal täglich eine Tasse trinken“, empfiehlt die Apothekerin. Aber nicht alle Kräutertees darf man heiß aufgießen. Der Eibischwurzel-Tee muss zum Beispiel mit kaltem Wasser angesetzt werden. Nur dann löst sich der Pflanzenschleim des Eibisch und wirkt reizlindernd bei Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit. „Ihr Apotheker gibt die richtige Zubereitungsempfehlung für jede Heilpflanze“, versichert Apothekerin Keil. Sie hofft: „Dass die Herstellung individueller Rezepturen in der Apotheke auch nach der Gesundheitsreform eine Zukunft hat. Diese Dienstleistung sollen die Patienten genauso selbstverständlich wie die persönliche Beratung durch den Apotheker einfordern“.

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