Apotheker in Sachsen informieren - So schützen sich Verbraucher vor gefälschten Medikamenten

Dresden (SLAK, 11.06.2008): 

Arzneimittelfälschungen nehmen zu. „Wer sichere Medikamente will, kann auf die deutschen Apotheken vertrauen“, so Göran Donner, Pressesprecher der Sächsischen Landesapothekerkammer. Unter dem Motto „Mit Sicherheit für Sie da“ klären am morgigen „Tag der Apotheke“ in Sachsen knapp 1000 Apotheken Verbraucher darüber auf, wie sie sich vor Fälschungen schützen können.

Apotheker Göran Donner: „Wer sich vor Fälschungen schützen will, sollte keine Medikamente bei unbekannten oder unzuverlässigen Anbietern kaufen. Bestellen Sie – wenn überhaupt – nur bei europäischen Versandapotheken.“ Der Versand von Medikamenten aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums direkt an Endverbraucher in Deutschland ist verboten. „Übrigens: Auch Gütesiegel auf Internetseiten können gefälscht sein“, stellt der Apotheker klar.

Misstrauisch sollten Patienten werden, wenn ein in Deutschland verschreibungspflichtiges Arzneimittel ohne Rezept geliefert wird. Auf keinen Fall sollte man Medikamente im Ausland auf Wochenmärkten oder bei Einzelpersonen auf der Straße kaufen. Deshalb sollten sich Fernreisende auch ihre Reiseapotheke in Deutschland füllen.

Das Bundeskriminalamt warnte im Frühjahr vor einer Zunahme der Arzneimittelkriminalität. Zunehmend stellt der Zoll an den Grenzen gefälschte Medikamente sicher. Nach Schätzungen sind bis zu 50 Prozent der Arzneimittel, die von Internetversendern stammen, gefälscht.


Pressekontakt:
Solveig Wolf, Sächsische Landesapothekerkammer, Tel.: 0351/263 93 214

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