PECH und Apotheker helfen bei Sportverletzungen

Dresden (SLAK, 31.05.2006): 

Die Sportbegeisterung in Deutschland wächst. Vor allem Fußball erfreut sich - nicht nur wegen der diesjährigen WM - großer Beliebtheit. Doch dieses sportliche Engagement hat leider auch seine Schattenseiten: Jedes Jahr passieren auf dem grünen Rasen etwa 470.000 Unfälle. Vor allem trifft es hier die Sprunggelenke und die Knie. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich pro Jahr etwa 1,5 Millionen Sportunfälle. Nicht wenige Sportarten zählen zu den riskantesten Freizeitaktivitäten überhaupt. „Die gute Nachricht: Nicht nur Fußballfans, sondern auch alle anderen aktiven Sportler finden in der Apotheke schnelle und kompetente Hilfe. Darum stellt der Tag der Apotheke im WM-Jahr das Thema Sportverletzungen in den Vordergrund“ sagte Frau Apothekerin Brigitte Keil aus der Liebig-Apotheke in Dresden.

Zum Glück sind viele Verletzungen beim Fußball eher leicht und können nach der PECH-Regel versorgt werden. PECH? Richtig: Das P steht für Pause – unmittelbar nach der Verletzung sollte das Bein oder der Arm ruhig gestellt werden. Das geschieht meist von selbst, denn die Verstauchungen oder Prellungen schmerzen ja. Anschließend kühlen – das E steht für Eis. Wer kein Eis hat, kann auch kaltes Wasser oder eine Kühlkom-presse aus der Apotheke nehmen. Dabei sollte mindestens eine halbe Stunde gekühlt werden. „Allerdings dürfen Eis und Kältekompressen nicht auf der nackten Haut liegen, sonst kann es zu Erfrierungsschäden kommen. Ein Tuch dazwischen legen hilft schon“ sagte Frau Apothekerin Keil. Das C steht für Compression: Eine elastische Binde hilft gegen ein schnelles Anschwellen des Knöchels oder Knies. Auch hier können die einzelnen Lagen mit Eiswasser oder Kältespray gekühlt werden. Zum Schluss H wie Hochlagern: Verletzte Beine oder Arme hoch legen, am besten höher als das Herz. So kann das Blut besser zurückfließen und Blu-tergüsse breiten sich nicht so stark aus. Diese Maßnahmen sollten einen Tag lang angewandt werden.

Natürlich kann nicht jede Sportverletzung nach der PECH-Regel versorgt werden. Bei stark blutenden Wunden oder Verletzungen, die auch nach einigen Tagen noch nicht abheilen, ist unbedingt ärztliche Hilfe nötig. Frau Apothekerin Keil: „In den meisten anderen Fällen kann die Apotheke aber mit nützlichen Informationen zu Sport und Sportverletzungen weiterhelfen - nicht nur Freizeitfußballern.“

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