Reiseapotheke individuell zusammenstellen

Dresden (SLAK, 14.06.2004): 

Die richtig zusammengestellte Reiseapotheke erspart im Notfall unterwegs viel Aufregung, Taxifahrten in die nächste Stadt, die nächtliche Suche nach einer Notdienstapotheke oder Rätseln über einem griechischen oder polnischen Beipackzettel. „Besonders im außereuropäischen Ausland ist die Gefahr groß, dass man an gefälschte Arzneimittel gerät“ warnt Frau Brigitte Keil aus der Liebig-Apotheke in Dresden. „Diese Fälschungen können zu wenig oder keinen Wirkstoff, im schlimmsten Fall sogar andere, schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Wer hofft, im Ausland Medikamente zu Schnäppchenpreisen zu bekommen, sollte sich dieser Gefahr bewusst sein.“

Je nach Art und Ziel der Reise muss die Reiseapotheke individuell zusammengestellt werden – am besten und sichersten kann das der Apotheker. Wer als Rucksacktourist durch Asien reist, braucht andere Medikamente als eine Familie mit kleinen Kindern beim Hotelurlaub in Portugal. So können in heißen Urlaubsgebieten ungekühlte Zäpfchen schmelzen und unwirksam werden, ebenso sollten Diabetiker ihre Insulinhaltigen Medikamente kühl lagern. Wer in tropische Gebiete fährt, braucht ein vom Arzt verschriebenes Malariamittel, wer in Finnland campt, ein Mückenschutzmittel. „Diese und viele weitere Punkte berücksichtigt der Apotheker gern. Fragen Sie ihn einfach“ rät Frau Keil.

Die Reiseapotheke gehört ins Handgepäck, denn Koffer können verloren gehen oder verspätet ankommen. Reisende, die dauerhaft Medikamente brauchen, sollten etwa ein Drittel mehr mitnehmen als geplant. Um Platz zu sparen, kann man den Umkarton zuhause lassen, der Beipackzettel sollte aber unbedingt mitgenommen werden. „Mit einer individuell gefüllten Reiseapotheke sind Sie für den Notfall gerüstet. Am besten ist natürlich, wenn Sie Ihren Urlaub ohne Zwischenfälle genießen können“ schließt Frau Keil».

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