Apotheker in Sachsen informieren - Stichwort Prävention - Wie gesund lebt Sachsen?

Dresden (SLAK, 01.09.2008): 

Zwei von drei Deutschen fühlen sich gut und schätzen ihren Gesundheitszustand als ausgezeichnet, sehr gut oder gut ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage unter 3370 Bundesbürgern ab 16 Jahre im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Im Gesundheitsbewusstsein steht Sachsen nach Bundesländern an 2. Stelle. Ein wichtiges Thema dabei ist das Rauchen. 76% der befragten Sachsen gaben an, nicht zu rauchen. Nur 11% der Umfrageteilnehmer rauchen dauerhaft, 13% gaben an, gelegentlich zu rauchen. Auch mit ihrer Figur sind die Sachsen im Bundesdurchschnitt am zufriedensten – 58% wollen an ihrer Figur nichts ändern. Trotzdem fühlen sich auch 41% der Befragten zu dick und müssten abnehmen. Sachsen essen im Ländervergleich am meisten Obst und Gemüse (78%), allerdings genießt man hierzulande auch den meisten Alkohol. Im Hinblick auf eine ausreichende Bewegung bildet der Freistaat eines der Schlusslichter. Nur 22% der Teilnehmer bewegen sich regelmäßig.

Die Hälfte aller Befragten gab in der bundesweiten Umfrage an, kostenlose Angebote zur Gesundheitsvorsorge nutzen zu wollen. Bei der Teilnahme an Präventionskursen (23%) liegt das Bundesland Sachsen bereits jetzt an vorderster Stelle. „Das Ergebnis der Umfrage zeigt deutlich, dass auch in Sachsen Vorsorge zur Vermeidung von Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck unbedingt notwendig und erwünscht ist, deshalb werden sich die Apotheken auch künftig verstärkt für die Prävention engagieren“, sagt Göran Donner, Pressesprecher der Sächsischen Landesapothekerkammer. „Jüngstes Beispiel ist das derzeit laufende Projekt zur Früherkennung von Diabetes mellitus Typ 2 des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales in Zusammenarbeit mit dem TUMAINI-Institut für Präventionsmanagement in Dresden, in dem sich neben weiteren Partnern auch die sächsischen Apotheken engagieren. In vielen Apotheken liegen Fragebögen bereit, um Risikopersonen für einen Typ 2-Diabetes früh zu erkennen und gezielt einem Präventionsprogramm zuzuführen. Die Apothekenmitarbeiter sind Interessierten gern beim Ausfüllen des Fragebogens behilflich“, so Göran Donner.

Pressekontakt: Solveig Wolf, Sächsische Landesapothekerkammer, Tel.: 0351/263 93 214

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