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Die Sächsische Landesapothekerkammer

Die Sächsische Landesapothekerkammer in DresdenAllen sächsischen Apothekern eröffnen wir ein öffentlich-rechtliches Forum zur Artikulation ihrer berufsständischen Interessen. Als Mittler zwischen Staat und Apotheker sind wir dabei den spezifischen Belangen unseres Berufsstandes unter Wahrung des Allgemeinwohls verpflichtet.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

  

 


QMS nach § 2 a Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO)

Ab 1. Juni 2014 muss in jeder Apotheke ein Qualitätsmanagementsystem gemäß ApBetrO eingeführt worden sein. Dies wird bei der nächsten Revision/Besichtigung Ihrer Apotheke geprüft.

Nutzen Sie die Handreichung der Kammer, die Ihnen als kostenloser Service als Textversion oder im Fließschema zur Verfügung steht. Sie enthält die 5 geforderten Musterprozesse: 

  1. Prüfung und Lagerung von Ausgangsstoffen und Primärpackmitteln
  2. Prüfung von Fertigarzneimitteln und apothekenpflichtigen Medizinprodukten
  3. Arzneimittelherstellung
  4. Information und Beratung des Patienten bei der Abgabe von Arzneimitteln
  5. Hygienemanagement

 Rasch können Sie diese an die Spezifika Ihrer Apotheke anpassen.

Natürlich ist dieses QMS nach ApBetrO nur ein Mindeststandard, quasi der (Atom)kern eines QMS in einer Apotheke. Zum vollständigen Atom fehlen bspw. noch weitere pharmazeutische Prozesse, Unterstützungsprozesse, externe Qualitätsüberprüfungen und ein Fehlermanagement. Die QMS-Satzung der SLAK enthält alle Vorgaben, die zum kompletten Handbuch und schließlich zur Zertifizierung führen. Viele Zertifikatsinhaber/innen bestätigen, dass sich der anfängliche Mehraufwand für Ihren Apothekenbetrieb lohnt. Überdies ist eine Zertifizierung durch die Kammer mit gleichzeitiger Erfüllung der DIN-EN-ISO-Norm und 800,00 € ihren Preis wert.

Rufen Sie uns bitte an, wenn Sie weitere Auskünfte wünschen. In den nächsten Wochen werden wir ein QMS-Forum unter der Homepage der SLAK einrichten, über das Sie Erfahrungen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen austauschen können.

Versorgungswerk zukunftssicher finanziert

„Die ehrenamtliche Arbeit im und für das Versorgungswerk kann spannend sein und lohnt sich in vielerlei Hinsicht für uns alle“, resümiert der Vorsitzende Dr. Holger Herold auf der diesjährigen Vertreterversammlung; gleichzeitig appellierte er an die Versammlung, auch in der nächsten Amtsperiode ab 2014 wieder Verantwortung zu übernehmen und sich wählen zu lassen oder junge STApV-Mitglieder für die ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen. 

Rückblickend auf das Jahr 2012 habe sich die STApV erfreulich weiterentwickelt, belegte der Vorsitzende anhand der wesentlichen Zahlen und Fakten zur 19. Sitzung der Vertreterversammlung am 16. Oktober 2013 in Dresden.

 

Zum 31. Dezember 2012 gehörten dem Versorgungswerk 2.777 aktive Mitglieder und 429 Versorgungsempfänger an; darunter sind 13 Berufsunfähige. Hinzukommen noch Anwartschaften von 241 ehemaligen Mitgliedern, die aus dem Versorgungsbereich der STApV ausgeschieden und aufgrund des Regionalitätsprinzips jetzt bei einem anderen Versorgungswerk versichert sind.

Der Trend in der Verteilung der Mitglieder nach Berufsgruppen setzte sich zu Ungunsten des Inhaberanteils fort. 32,7 % Apothekeninhabern stehen jetzt 67,3 % (inkl. 4,8 % PhiP) angestellt Tätige gegenüber. Die Beitragseinkommens- und Kapitalertragslage der STApV sei 2012 trotz des stark schwankenden und von Unsicherheit geprägten weltwirtschaftlichen Marktumfeldes sehr zufriedenstellend gewesen, teilte der Vorsitzende erfreut mit. Das Gesamtbeitragsaufkommen betrug 22,341 Mio. € und die Durchschnittsverzinsung (Nettorendite) erreichte 4,09 %. Die dramatisch ausgeweitete Staatsverschuldung fast aller Industriestaaten und die damit einhergehenden Turbulenzen an den Kapitalmärkten stellen jedoch enorme Herausforderungen für alle Verantwortlichen sowie Risiken für die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Versorgungswerks dar.

Die Vertreterversammlung stellte auf ihrer Sitzung satzungspflichtgemäß den Jahresabschluss 2012 der STApV fest und bestätigte zugleich den Geschäftsbericht. Der Verwaltungs- und der Aufsichtsausschuss wurden für ihre Tätigkeit im Jahr 2012 entlastet. Im Ergebnis der stabilen Entwicklung entschied sich die Vertreterversammlung für eine Dynamisierung der Renten und Anwartschaften um 0,5 % zum 1. Januar 2014. Der Rentenbemessungsfaktor wurde auf 0,965 festgelegt. Diese Entscheidung traf die Vertreterversammlung wiederum mit viel Augenmaß und auf Anraten des Aktuars. Um wie bereits seit einigen Jahren die Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsphase mittelfristig abzufedern, wurde eine weitere deutliche Erhöhung der Rückstellung für die Stützung des Rechnungszinses beschlossen.

Die Vorhersagen für das kommende Jahr 2014 sind wiederum sehr stark von der Entwicklung der Kapitalmärkte abhängig. Aber auch die mögliche Entscheidung der neuen Bundesregierung für eine weitere Senkung des Beitragssatzes bei der Deutschen Rentenversicherung Bund von 18,9 (2013) auf in Rede stehende 18,4 % bei geringfügig steigender Beitragsbemessungsgrenze kann zu einem `relativen´ Absinken des Beitragsaufkommens 2014 führen, weil für die angestellt tätigen Mitglieder satzungsgemäß dieser Beitragssatz gilt. Natürlich würde sich auch der Regelbeitrag für Inhaber entsprechend verringern.

Die diesjährige Satzungsänderung ist das Ergebnis einer sehr offenen und intensiven demokratischen Debatte unter den Mitgliedern der Vertreterversammlung und betrifft im Wesentlichen das BU-Recht. Berufspolitische Beweggründe und eine ausführliche Darstellung der Änderungen lesen Sie im Bericht des Vorsitzenden.

Der Geschäftsbericht kann von jedem Mitglied von der Geschäftsstelle formlos angefordert werden. Die ausführliche Niederschrift und die Rede des Vorsitzenden im vollen Wortlaut finden Sie in den Amtlichen Bekanntmachungen im nächsten Informationsblatt der Sächsischen Landesapothekerkammer.

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