Corona-Information Nr. 86 11.01.2021

1. Plakate und Infoblatt für die zweite und dritte Phase der Abgabe von Schutzmasken
2. Verteilung der Berechtigungsscheine über die Krankenkassen
3. Abrechnung der Eigenbeteiligung

1. Plakate und Infoblatt für die zweite und dritte Phase der Abgabe von Schutzmasken

Für die zweite und dritte Phase der Abgabe von Schutzmasken an Risikopatienten stellen wir Ihnen ab sofort unter www.apothekenkampagne.de zwei neue Plakatmotive im Kampagnendesign zur Verfügung. Beide Plakatmotive zeigen Risikopatienten mit Schutzmasken und informieren über die Abgabe in Ihrer Apotheke. Im Motivgenerator können Sie die Motive mit einer individuellen Absenderkennung versehen und in den bekannten Formaten (Infoscreen, Kassenbildschirm, Plakat und Anzeige) herunterladen.

Zusätzlich finden Sie auf www.apothekenkampagne.de/motiv-generator ein Infoblatt im Format DIN A4 zur Information Ihrer Patienten. In dem angepassten Dokument wird erklärt, wie die Maskenabgabe ab Januar 2021 geregelt ist, für wen die Schutzmasken gedacht sind und wie man sie korrekt trägt. Sie finden das Infoblatt auch hier.

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2. Verteilung der Berechtigungsscheine über die Krankenkassen

Für die zweite und dritte Phase sollen fälschungssichere Berechtigungsscheine durch die Krankenkassen an die Angehörigen der Risikogruppen versandt werden. Nach unseren Informationen hat die Bundesdruckerei erst Anfang letzter Woche die Berechtigungsscheine an die Krankenkassen zugestellt, sodass wir in den nächsten Tagen mit der gestaffelten Aussendung der Scheine an die anspruchsberechtigten Personen rechnen.     


3. Abrechnung der Eigenbeteiligung

In § 6 der Corona-Schutzmasken-Verordnung ist die zu leistende Eigenbeteiligung aller Anspruchsberechtigten eindeutig geregelt. Wir weisen darauf hin, dass bei der Abrechnung die tatsächlich eingenommene Summe der Eigenbeteiligungen wahrheitsgemäß angegeben werden muss. Trotz des großen Aufwandes empfehlen wir eine Einzelaufzeichnung je Abgabevorgang, da es hier sonst in der der nächsten Betriebsprüfung zu Problemen kommen könnte.

Als Nachweis sind alle Apotheken verpflichtet, die rechnungsbegründenden Unterlagen einschließlich der Original-Berechtigungsscheine bis zum 31.12.2024 unverändert aufzubewahren (§ 7 Abs. 2 SchutzmV). Es ist nicht auszuschließen, dass der Bund bzw. das Bundesamt für Soziale Sicherung die Richtigkeit der Angaben in den Abrechnungen wenigstens stichprobenartig nachträglich prüfen wird.

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