Mineralien aus der Apotheke machen fit für Olympia

Dresden (SLAK, 11.08.2004): 

Millionen Deutsche laufen, walken oder gehen regelmäßig ins Fitness- Studio. Das Olympiajahr verstärkt diesen Boom noch. „Zu den ausgeklügelten Trainings-Methode der Athleten gehört natürlich auch die richtige Sportlerernährung. Mineralstoffe helfen Spitzensportlern, ihr Leistungs-Maximum zu halten, sind aber auch für Freizeitsportler wichtig“ sagt Frau Brigitte Keil aus der Liebig-Apotheke in Dresden. Hier die wichtigsten Ratschläge:

• Natrium: Bei starker Anstrengung bilden Sportler auch in unseren Breitengraden bis zu 1,5 Liter Schweiß pro Stunde. Mit jedem Liter verliert der Körper bis zu 1,2 Gramm Natrium. Wer länger als eine Stunde aktiv ist, sollte schon vor Beginn des Trainings und während der körperlichen Belastung in regelmäßigen Abständen trinken. „Mein Rat für die Praxis: Bei Mineralwasser sollte der Natriumgehalt zwischen 200 und 800 Milligramm pro Liter liegen. Notfalls mit einer Prise Salz nachsalzen.“

• Kalium: Während des Sports steigt der Kaliumspiegel im Blut an. Vorsicht also vor kaliumhaltigen Getränken (auch Energiedrinks) während des Sports. Kalium braucht der Körper erst in der Regenerationsphase – es steckt z. B. in Bananen.

• Zink: Bis zu einem Fünftel des täglich aufgenommenen Spurenelements gehen mit einem Liter Schweiß verloren. Auf lange Sicht führt ein Mangel zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. „Heute gibt man Sportlern sicherheitshalber bis zu 30 Milligramm Zink täglich. Filmtabletten aus der Apotheke sind magensaftresistent und gut verträglich.“

• Magnesium: Wird ebenfalls mit dem Schweiß ausgeschieden. „Bei zwei Stunden Sport täglich reicht aber eine vollwertige Ernährung aus, um den Bedarf auszugleichen und zu decken. Der Magnesiumgehalt von Mineralwasser sollte zwischen 50 bis 200 Milligramm pro Liter liegen. Wer zu Wadenkrämpfen neigt, sollte sich in der Apotheke beraten lassen.“

• Eisen: Auch hier gibt es nennenswerte Verluste durch Schweiß. Diese sind gerade bei Frauen u. U. schwer zu decken. Lassen Sie sich deshalb über ein geeignetes Präparat in Ihrer Apotheke beraten.

Zum Schluss Frau Keils wichtigster Tipp: „Uns Apothekern fällt auf, dass Freizeitsportler mal hier und mal da Mineralien einnehmen. Das ist inkonsequent. Es ist viel sinnvoller, wenn man sie gezielt anwendet. Das gilt natürlich nur, wenn der Arzt keinen Mangel an einer bestimmten Substanz ausgemacht hat.“

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