Eine Organtransplantation bedeutet ein neues Leben – verbunden mit der Verantwortung dafür durch den Betroffenen selbst. Aber auch in der Apotheke tragen wir bei der pharmazeutischen Betreuung dieser Patientinnen und Patienten wesentlich dazu bei, dass das neue Organ lebens- und funktionstüchtig bleibt. Dies gelingt uns nicht nur durch Aufklärung und Adhärenzförderung bei den Transplantierten, sondern auch mit Hilfe einer Medikationsanalyse.
Zentraler Bestandteil ist dabei die immunsuppressive Therapie. Denn – abgesehen von eineiigen Zwillingen – stimmen die Gewebemerkmale nie zu 100 Prozent überein. Insofern führt jede Differenz unbehandelt zu einer Abstoßungsreaktion. Die daraus resultierende Konsequenz: Die Immunsuppressiva dürfen nicht pausiert oder abgesetzt werden. Weitere Besonderheiten der Therapie sind die genauen Schemata bei der Einnahme und hohe Dosierungen. Besonders in der Zeit unmittelbar nach der OP kommt es dadurch zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, die durch eine gleichzeitige Einnahme antimikrobieller Wirkstoffe ausgeglichen werden soll. Weitere Medikamente bedeuten aber auch ein zunehmendes Risiko für Wechsel- und Nebenwirkungen und dann fragt der Patient auch noch, ob er ein Hefepräparat bekommen könne, da er leichten Durchfall hat.
Tauchen Sie mit ein in die Welt der Transplantationsmedizin und vertiefen Sie Ihre pharmazeutische Kompetenz zur Therapie nach Organtransplantation!
Video steht bis zum 14. Juni 2026 zur Verfügung.
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