Sächsische Landesapothekerkammer und Sächsischer Apothekerverband werden sich weiterhin für den Erhalt des Pharmazeutischen Instituts in Leipzig einsetzen

Leipzig (SLAK, 18.04.2015): 

Auch wenn im Herbst 2015 wieder 36 Studentinnen und Studenten der Pharmazie in Leipzig immatrikuliert werden, ist aus Sicht von Kammerpräsident Friedemann Schmidt und Verbandsvorsitzenden Thomas Dittrich eine sichere und klare Perspektive des Instituts noch nicht in trockenen Tüchern.

„Natürlich freuen wir uns über die Entscheidung der Universität zur Neuimmatrikulation für das Wintersemester. Nun ist es aber dringend erforderlich, die freigewordenen Lehrstühle des Instituts endlich wieder zu besetzen. Nur das sichert eine qualitativ hochwertige Lehre und einen Fortbestand des Institutes; eine Abwicklung des Institutes „auf Raten“ wird es mit uns nicht geben!“, erklären Schmidt und Dittrich anlässlich des an diesem Wochenende stattfindenden 13. Sächsischen Apothekertages heute in Leipzig vor der Presse.

Landesapothekerkammer und Apothekerverband haben unmittelbar nach der Landtagswahl im letzten Jahr Gespräche mit den beiden zuständigen Ministerinnen (Barbara Klepsch – Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, CDU, Dr. Eva-Maria Stange – Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, SPD) aufgenommen.

Ministerin Klepsch machte deutlich, dass es aus ihrer Sicht auch gegenwärtig keinerlei Veranlassung gibt, einer Auflösung des Institutes ihre Zustimmung zu geben. Die neue Wissenschaftsministerin signalisierte ebenfalls großes Verständnis für das Anliegen der Apotheker, war es doch in der vorherigen Legislaturperiode vor allem die oppositionelle SPD, die den Kampf der Apothekerinnen und Apotheker um ihr Institut wesentlich unterstützte.

Friedemann Schmidt sieht nun die Universität Leipzig in der Pflicht, sich durch eine eindeutige Strukturentscheidung zum Institut zu bekennen: „Wir stehen dabei dem Rektorat jederzeit als fachliche Ansprechpartner zur Verfügung und werden in nächster Zeit noch einmal das Gespräch mit der Rektorin suchen.“

Zuvor findet im Juni 2015 noch ein Gespräch von Kammer und Verband mit den gesundheits- und hochschulpolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen von CDU und SPD im Sächsischen Landtag statt.

„Wir sind sicher, auf dieser Grundlage gute Argumente für unser Gespräch mit Rektorin Schücking zu haben. Vor einer definitiven Entscheidung der Universität für das Pharmazeutische Institut werden wir hier keine Ruhe geben!“, so Thomas Dittrich abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner: Solveig Wolf, Sächsische Landesapothekerkammer, Tel.: 0351/263 93 214,

                             E-Mail: s.wolf@slak.de

                            Dr. Kathrin Quellmalz, Sächsischer Apothekerverband e. V., Tel.: 0341/336 52 44,

                            E-Mail: quellmalz@sav-net.de

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