Sachsens Apothekerinnen und Apotheker begrüßen Entscheidung des SMS zum Erhalt der Apothekerausbildung in Sachsen

Dresden (SLAK, 12.09.2012): 

Die Sächsische Landesapothekerkammer begrüßt die Entscheidung der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Christine Clauß, die Schließung des Instituts für Pharmazie in Leipzig abzulehnen. Die Ministerin ist damit ihrer politischen Verantwortung für die Sicherung der Arzneimittelversorgung in Sachsen gerecht geworden. Nun ist die Universität Leipzig gefordert, die Zukunft des Institutes für Pharmazie aktiv zu gestalten. Die sächsischen Apothekerinnen und Apotheker stehen für eine Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten bereit und werden dazu das Gespräch mit der Leitung des Institutes und der Universität suchen.

Gleichzeitig wird die Sächsische Landesapothekerkammer gemeinsam mit ihren Partnern aus Wirtschaft und Verbänden auch weiterhin alles tun, um die Absolventen des Pharmazeutischen Institutes für eine Berufstätigkeit im Freistaat und insbesondere in den ländlichen Regionen zu gewinnen.

"Wir sind sehr froh über die gute Entscheidung der Sozialministerin. Seit Jahren machen wir auf den Mangel an Apothekerinnen und Apothekern in Sachsen aufmerksam. Nun können wir durch Erhalt und Ausbau der Ausbildungskapazitäten am Institut für Pharmazie in Leipzig diesem Mangel aktiv entgegenwirken, bevor es zu spät ist", sagt der Präsident der Landesapothekerkammer Friedemann Schmidt.

Der Freistaat Sachsen hat im bundesweiten Vergleich den geringsten Versorgungsgrad mit Apothekerinnen und Apothekern. Außerhalb der Ballungszentren finden Apothekeninhaber bereits heute extrem schwer Mitarbeiter. Auch die Übernahme und der Weiterbetrieb vieler Apotheken im ländlichen Raum sind durch diesen Nachwuchsmangel gefährdet.

Das Pharmazeutische Institut der Universität Leipzig ist die einzige Ausbildungsstätte für Apotheker in Sachsen.



Pressekontakt:  Solveig Wolf, Sächsische Landesapothekerkammer, Tel.: 0351/263 93 214

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