„Es gibt für die Pharmazie in Leipzig keine ernst zu nehmende Standortalternative“ - Sachsens Apotheker bekennen sich erneut zum Studien- und Forschungsstandort Leipzig

Dresden (SLAK, 20.05.2015): 

Der Vorstand der Sächsischen Landesapothekerkammer hat in seiner Sitzung am Montag, dem 18. Mai 2015, die Förderung eines am Institut für Pharmazie der Universität Leipzig angesiedelten Studienprojektes zur sektorenübergreifenden Betreuung von speziell operierten Patienten mit Adipositas über einen Zeitraum von drei Jahren beschlossen.

„Mit der finanziellen Förderung dieses Projektes erneuern wir unser eindeutiges Bekenntnis zu Forschung und Studium in Leipzig. Für den Standort gibt es keine wirklich ernst zu nehmende Alternative, wir brauchen die Ausbildung der dringend benötigten Pharmazeuten hier und jetzt! Um auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Lehre zu garantieren, müssen die seit geraumer Zeit freigewordenen Lehrstühle endlich neu besetzt werden“, so Friedemann Schmidt, Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer.

Den seit Ende 2011 andauernden Bestrebungen des Rektorats der Universität Leipzig, das dort angesiedelte Institut für Pharmazie und damit den einzigen Ausbildungsstandort für Pharmazeuten in Sachsen zu schließen, haben die sächsischen Apotheker stets umfangreiche Bemühungen um den Erhalt des Instituts entgegen gesetzt.

Mit der Unterstützung des Projektes wollen die Apothekerinnen und Apotheker nun auch die Forschung am Institut stärken. „Wir leisten mit unserer Beteiligung am Projekt nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, sondern wollen Mitarbeitern des Instituts damit auch eine Perspektive geben. Die Förderung darf jedoch keine Einbahnstraße sein, deshalb muss die Universitätsleitung jetzt endlich stabile Rahmenbedingungen für den Fortbestand und Ausbau des Instituts schaffen“, so Schmidt weiter.

 

Pressekontakt:  Solveig Wolf, Sächsische Landesapothekerkammer, Tel.: 0351/263 93 214, E-Mail: s.wolf@slak.de

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